Mit dem BMF-Schreiben vom 14.11.2014 (BStBl 2014 I S. 1.450) wurden die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie Datenzugriff (GoBD) veröffentlicht. Die GoBD ersetzen ab dem 01.01.2015 die alten Regelungen und sind zwingend anzuwenden. Ein Bestandteil der neuen Grundsätze ist die zeitgerechte Verbuchung und Aufzeichnung.

Grundsätzlich sind Geschäftsvorfälle zeitnah (unmittelbar) nach deren Vorliegen zu erfassen. Folgende Erfordernisse werden an eine zeitnahe Verbuchung gestellt:


Die Fakten:

Bare Geschäftsvorfälle (Kasseneinnahmen und –ausgaben) sind täglich zu erfassen.

Unbare Geschäftsvorfälle sind innerhalb von 10 Tagen zu erfassen.

Waren- und Kostenrechnungen, welche nicht innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungseingang ausgeglichen werden, sind kreditorisch zu erfassen.

Sofern Sie die zeitnahe Verbuchung nicht beachten, droht die Verwerfung Ihrer Buchhaltung und eine Zuschätzung bei der Steuer von Seiten des Finanzamtes. 

Sollte Ihnen eine zeitnahe Verbuchung der Geschäftsvorfälle organisatorisch nicht möglich sein, können wir Ihnen diese Arbeit auch abnehmen. Bei Buchhaltungen, welche von Steuerberatern übernommen werden, gilt die Ausnahme, dass die Geschäftsvorfälle periodenweise bis zum Ende des Folgemonat erfasst werden müssen.

Gerne helfen wir Ihnen, Ihre Buchhaltungsprozesse zu verbessern und an die GoBD anzupassen oder stehen Ihnen als zuverlässiger Buchhaltungsdienstleister zur Verfügung.


Sie haben Fragen? Ihr Ansprechpartner ist:

Wolfgang Burk, Steuerberater, Fachberater für Restrukturierung und Unternehmensplanung (DStV e.V.), Tel. 0271 / 8800-50 / wolfgang.burk@8p.de