Die Situation:
Im Rahmen von steuerlichen Betriebsprüfungen wird vermehrt die Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung in Frage gestellt, u. a. weil Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten nicht eingehalten werden. Kommt im Unternehmen z.B. eine elektronische Registrierkasse zur Erfassung von Geschäftsvorfällen zum Einsatz, gelten umfangreiche Pflichten und Regelungen.
Bei Nichtbeachtung drohen empfindliche Hinzuschätzungen. 


Die Fakten:

Mit dem Gerät erstellte Unterlagen müssen für die Dauer der geltenden Aufbewahrungsfristen jederzeit verfügbar, unverzüglich lesbar und maschinell auswertbar aufbewahrt werden.

Alle steuerlich relevanten Daten müssen einzeln aufgezeichnet werden.

Daten dürfen nicht verdichtet oder anderweitig verändert werden.

Die ausschließliche Speicherung von Rechnungsendsummen ist unzulässig.

Detaillierte Verfahrensdokumentationen müssen aufbewahrt und vorgelegt werden.

Konkrete Einsatzorte und –zeiträume der eingesetzten Geräte sind zu protokollieren, die entsprechenden Protokolle sind aufzubewahren.

Unsere Empfehlung:
Rechtzeitig vor Ablauf der Übergangsregelung  bis zum 31. Dezember 2016  sollten sich Unternehmer bereits heute um die Anschaffung von Geräten kümmern, die die von der Finanzverwaltung aufgestellten Grundsätze erfüllen, um Mehrsteuern zu vermeiden.

Auch im Zusammenhang mit der Einführung der Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) sind umfangreiche Anforderungen zu erfüllen, bei deren Umsetzung wir Ihnen gerne behilflich sind. 


Sie haben Fragen? Ihr Ansprechpartner ist:

Sven Dienemann, Steuerberater, Tel. 02739 / 3039-0 / sven.dienemann@8p.de