Anfragen bei ausländischen Steuerbehörden waren bisher umständlich und langwierig. Oft verliefen sie im Sande, weil viele Länder sich auf das Bankgeheimnis beriefen. Das hat sich geändert mit dem mit dem „Finanzkonten- Informationsaustauschgesetz“ und der FATCA-USA-Umsetzungsverordnung.

Ab 2016 werden die deutschen Finanzinstitute aufgrund des Finanzkonten- Informationsaustauschgesetzes alle Informationen über die Finanzkonten ausländischer Mitbürger erheben und ab 2017 einmal jährlich automatisch an die Finanzämter der Ansässigkeitsstaaten weitergeben. Neben Deutschland nehmen mittlerweile über 80 Staaten teil. Dazu gehören auch Länder wie die Cayman Islands, Kanalinsel Jersey und Liechtenstein. Im Gegenzug bekommt Deutschland Informationen über Finanzkonten von Deutschen in anderen Staaten übermittelt: 


Die Fakten:

Name, Anschrift, Steueridentifikationsnummern, Geburtsdaten und -ort, Konto- Depotnummern, Jahres-salden der Konten, gutgeschriebene Kapitalerträge einschließlich Einlösungsbeträge und Veräußerungserlöse

Diese Mitteilungspflichten gelten für natürliche Personen, Kapitalgesellschaften, andere juristische Personen wie Stiftungen und Vereine sowie Personengesellschaften.

Daher ist es wichtig, alle Beziehungen zu Finanzinstitutionen im Ausland jetzt zu klären.

Gerne geben wir Sie hierzu Auskunft.


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Thomas Fischenich, Steuerberater, Tel. 0271 / 23090-0 / thomas.fischenich@8p.de