Das Fristenkonzept ist in einem neuen Gesetz zu Modernisierung des Besteuerungsverfahrens zu Gunsten von Steuerpflichtigen geändert worden.


Die Fakten:

Die gesetzliche Abgabefrist wird um zwei Monate vom 31.5. auf den 31.7. des Folgejahres (Land- und Forstwirte 7 Monate nach Schluss des Wirtschaftsjahres) verlängert.

Für steuerlich beratene Personen kann sich die Abgabefrist bis zum 28.02. des übernächsten Jahres verlängern.

Werden Steuererklärungen vorab angefordert, beträgt die Abgabefrist vier Monate nach Bekanntgabe der Anordnung (die behördliche Frist konnte früher kürzer sein).

Bei Fristversäumnis fällt ein Verspätungszuschlag von mindestens 25 € pro Monat an. Der Zuschlag wird festgesetzt, wenn die Steuererklärung nicht innerhalb von 14 Monaten nach Ablauf des Kalenderjahres abgegeben wurde. Führt die Steuererklärung zu einer Steuererstattung, entfällt der Verspätungszuschlag.

Gerne helfen wir Ihnen bei Ihren steuerlichen Erklärungspflichten.


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Thomas Fischenich, Steuerberater, Tel. 0271 / 23090-0 / thomas.fischenich@8p.de