Mit dem BMF-Schreiben vom 07.10.2015 hat die Finanzbehörde Stellung zur Rechnungskorrektur nach § 14c UStG genommen.

Weist der Unternehmer in einer Rechnung einen höheren Steuerbetrag aus, als er nach den Vorschriften des UStG für die zugrunde liegende Leistung schuldet, schuldet der leistende Unternehmer nach §14c Absatz 1 UStG auch den Mehrbetrag. Um die zu hohe abgeführte Umsatzsteuer gegenüber dem Finanzamt berichtigen zur können, müssen folgende Punkte durchgeführt werden:


Die Fakten:

1. Schritt: Berichtigung der Rechnung mit dann richtigem Steuerausweis

2. Schritt: Rückzahlung des Rechnungsmehrbetrags an den Leistungsempfänger

3. Schritt: Berücksichtigung der korrigierten Rechnung im entsprechenden Voranmeldungszeitraum

Sofern der Rechnungsbetrag nicht mehr herabgesetzt werden soll, ergibt sich nach dem neuen BMF-Schreiben die richtige Steuer durch Herausrechnen aus dem bisherigen Rechnungsbetrag. Somit kann eine Berichtigung der Umsatzsteuer ohne Rückgewähr des Entgelts erfolgen.

Gerne helfen wir Ihnen bei der Korrektur bzw. bei der korrekten Aufstellung von Rechnungen.


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Wolfgang Burk, Steuerberater, Fachberater für Restrukturierung und Unternehmensplanung (DStV e.V.), Tel. 0271 / 8800-50 / wolfgang.burk@8p.de